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fairtont. Der Weltladen-PodcastAuthor: Weltladen-Dachverband Language: de Genres: Business, Education, Non-Profit Contact email: Get it Feed URL: Get it iTunes ID: Get it |
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#40 Fair fruchtet: Bittere Orangen und faire Alternativen
Monday, 4 May, 2026
Wo kommen eigentlich unsere Früchte her? Wer arbeitet dafür – und zu welchem Preis? Wie kommt es zu ausbeuterischen Arbeitsbedingungen im Anbau von Orangen mitten in Europa? Und welche Wege bietet der Faire Handel? Zum Start der sechsten Staffel fairtont. sprechen Annalena und Laura über den Anbau von Früchten in Europa und Afrika. Zum Weltladentag kritisieren Weltläden bundesweit ausbeuterische Arbeitsbedingungen und das Milliardengeschäft mit dem Anbau von Orangen, Bananen und Ananas. Zu Gast ist Gilles Reckinger, Leiter des Instituts für Soziale Arbeit im Lebensverlauf an der Ostschweizer Fachhochschule und Autor des Buches „Bittere Orangen – Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa“. Gilles berichtet von seiner Forschung mit Geflüchteten in Italien, die unter prekären Arbeitsbedingungen unsere Orangen pflücken – und warum es so wichtig ist, ihre Geschichten zu erzählen. Sven Ziegler, Vertriebsleiter bei Kipepeo Bio & Fair GmbH, zeigt, welche anderen Wege der Faire Handel geht. Kipepeo importiert frische und getrocknete Früchte aus kleinbäuerlichem Anbau im Agroforst in Tansania, Uganda und Thailand. Damit bietet Kipepeo den Landwirt*innen einen Zugang zum Weltmarkt und fördert die Wertschöpfung im Herkunftsland. Der Faire Handel bietet eine Alternative – fragt jetzt in eurem Weltladen nach frischen und getrockneten Früchten. Weiterführende Infos: Materialien und Hintergrundinfos zum Weltladentag gibt es hier. Die Aktion Süß statt Bitter bietet eine Alternative zur Ausbeutung in Süditalien. Der Verein SOS Rosarno verkauft faire Orangen an Weltläden und Bioläden. Gilles Reckinger ist Autor des Buches „Bittere Orangen – ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa“. Kipepeo Bio & Fair GmbH importiert frische und getrocknete Früchte von ostafrikanischen Kleinbäuer*innen für den europäischen Naturkostmarkt. Die Früchte sind fair gehandelt und ökologisch angebaut. Du möchtest dich selbst engagieren? Hier kannst du den Appell zahlreicher Organisationen an den Bundeslandwirtschaftsminister unterzeichnen: „Landwirtschaft braucht Fairness!“ Der Appell setzt sich für faire Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette in der Landwirtschaft ein – und damit für ihre Zukunft. Oder besuche den Weltläden in deiner Nähe!













