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Tibor Szemerédis Nachforschungen von 1956 und die Rekrutierungsversuche des ungarischen Geheimdienstes
Wednesday, 15 April, 2026
Wir möchten Interviews mit den noch lebenden Ungaren von 1956 aufzeichnen und daraus einen Dokumentarfilm erstellen. In diesem Jahr jährt sich der 70. Jahrestag von 1956, was den Anlass für dieses Projekt bildet. Bislang ist es uns gelungen, ein Lebenslauf-Interview mit einer Person zu führen. Auszug aus dem Interview mit Tibor „Puma“ Szemerédi.Leider war die Bewerbung für das Projekt nicht erfolgreich.Wenn ihr finanzielle Unterstützung oder Hilfe für das Projekt anbieten könnt, meldet euch gerne bei uns!attila.mereg@gmail.comTibor Szemerédi, besser bekannt unter dem Namen „Puma“, wurde 1941 in Budapest geboren. Schon in jungen Jahren besaß er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der sich während der Revolution von 1956 zeigte: Als 15-Jähriger nahm er an den Kämpfen am Gebäude des Ungarischen Rundfunks und in Kőbánya teil. Nach der Niederschlagung der Revolution floh er im Januar 1957 nach Österreich, wo er seine Schulausbildung am Flüchtlingsgymnasium in Kammer am Attersee fortsetzte. Dort schloss er sich der ungarischen Pfadfinderbewegung im Ausland an und erhielt damals den Spitznamen „Puma“. 1965 erwarb er mit einem Stipendium der Vereinten Nationen in Wien einen Abschluss als Betriebsingenieur. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er als Servicetechniker und später als Handelsvertreter für medizinische und nukleare Messgeräte. Er beteiligte sich aktiv am Leben der ungarischen Gemeinschaft in Österreich: Er war Mitglied der Redaktion des „Bécsi Napló“, leitete die Katholische Ungarische Intellektuellenbewegung (KMÉM) und war bis 2006 als Medienbeauftragter des Zentralverbands der ungarischen Vereine und Organisationen in Österreich tätig. Später war er an der Gründung des Runden Tisches der ungarischen Organisationen in Österreich beteiligt und ist seit 2015 Vertreter der römisch-katholischen Gemeinde in Wien.






