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KALIFORNISCHE TERRASSENAuthor: Systemischer Club Language: de Genres: Science, Social Sciences Contact email: Get it Feed URL: Get it iTunes ID: Get it Trailer: |
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#198 Es gibt keine unmotivierten Klienten
Friday, 18 September, 2026
Zur Ausbildung Systemische Therapie und Beratung (SystCert)Jetzt kostenfreie Online-Events entdeckenPersonen:Sabine Zschüttig – Systemische Therapeutin, Coachin und Supervisorin, Dozentin am Systemischen Zentrum der wispo AG; langjährige Erfahrung in forensischer Beratung und SupervisionLinkedIn: Sabine ZschüttigKevin Baron – Systemischer Club / Systmeta GmbHInstagram: hausdesbaronsLinkedIn: Kevin BaronBeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen“.Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Sabine Zschüttig und Kevin Baron über Beratung in Zwangskontexten – über Menschen, die vom Jugendamt, vom Gericht oder vom Chef geschickt werden und zu Beginn sagen: Ich brauche keine Hilfe, ich bin nur hier, weil ich muss.Sabine Zschüttig räumt zuerst mit einer Zuschreibung auf: Unmotivierte Klientinnen und Klienten gibt es nicht. Wer geschickt wird, hat eine Motivation – vielleicht die, die Zeit abzusitzen oder die Beraterin wieder loszuwerden. Genau daran lässt sich anknüpfen, etwa mit der Frage, wie sie helfen kann, sie wieder loszuwerden. Voraussetzung ist Transparenz: Wer beauftragt hier wen, was wird berichtet und was bleibt im Raum, welche Bedingungen gelten und welche Wahl hat das Gegenüber? Ein heimlicher Auftrag, den der Auftraggeber im Hintergrund mitgibt, stört jede Beziehung – also wird er offengelegt oder gar nicht erst angenommen.Am Beispiel eines Führungskräfte-Coachings zeigt sich, wie das konkret klingt: nach den Fantasien fragen, die jemand über den Auftrag des Chefs hat, offen die Vermeidungsstrategien benennen, an denen sich Unbehagen zeigen würde, und die Entscheidung, was berichtet wird, beim Coachee lassen. Dazu kommt die Frage nach früheren Beratungserfahrungen, nach No-Gos und danach, was jemand überhaupt mit dem Wort Veränderung verbindet – denn Scham und Angst spielen in diesen Kontexten eine große Rolle.Zum Schluss geht es um die Beraterinnen und Berater selbst, die trotz allem nicht an ihre Klienten herankommen, um implizite Aufträge an sich selbst, um Tempo und Selbstwert – und um einen Satz aus der Mailänder Schule: Wenn es keine Hoffnung gibt, muss man sie erfinden.Dabei wird deutlich:Unfreiwilligkeit ist kein Motivationsproblem, sondern eine Auftrags- und Beziehungsfrage – und Transparenz ist der erste Schritt zu einer Arbeitsbeziehung.Zwangskontext, unfreiwillige Klienten, Auftragsklärung, Triangulation, heimlicher Auftrag, Transparenz, Beziehungsaufbau, Jugendhilfe, Führungskräftecoaching, Scham, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de












